Freitag, 25 März 2016 01:08

Riesenerfolg für Tanja Eberl

geschrieben von Tanja Eberl
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SOD-M Sindelfingen 2016 Tanja 01-1
Bei ihrer Rückkehr in ihre alte Heimat feierte Tanja Eberl einen großen Erfolg. Im baden-württembergischen Sindelfingen holte die 49-Jährige bei den SüdOst-Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse O45 im Dameneinzel die Silbermedaille.

Bis ins Halbfinale spielte sich Tanja souverän vor. Dann wartete in der an Nummer eins gesetzte Marika Wippich ein harter Brocken auf sie. Dank einer kämpferischen Leistung konnte sich Tanja aber letztlich in zwei knappen Sätzen gegen die Sächsin durchsetzen. Im Endspiel wartete mit Susanne Höfle eine „alte Bekannte“. Zuletzt bei den Bayerischen Meisterschaften gab es dieselbe Konstellation: Hier konnte Tanja in drei Sätzen gewinnen. Auch diesmal wurde es wieder eine Partie auf Messers Schneide. Das bessere Ende hatte aber jetzt die Lohhoferin Höfle mit 9:21, 21:16, 21:17.

Auch im Damendoppel lief es hervorragend für Eberl: An der Seite von Brigitte Menacher (1. BC Pfaffenhofen) spielten sie sich bis ins Halbfinale vor. Dort unterlagen sie nach einem extrem harten Kampf den an Nummer eins gesetzten Edeltraud Vonmetz und Anja Dietz (SV Neuravensburg/TSV Lauf) . Aber damit stand der Bronzerang zu Buche.
Im Mixed mit Jochen Zepmeisel (TuS Prien) gab es hingegen einen kleinen Dämpfer. Im Viertelfinale setzte es eine knappe Drei-Satz-Niederlage gegen ein sächsisches Duo.
Dennoch kann sich Tanja Eberl über die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften Anfang Mai in Solingen im Einzel und Doppel freuen. Im Mixed bekommt sie aufgrund der letztjährigen guten Platzierung einen Freiplatz für die DM.
Auch unser zweiter Starter, Johann Molodet, kam mit einer Medaille nach Hause. Dabei lief es zunächst alles andere als nach Plan. Erst musste er im Mixed bereits im Viertelfinale die Segel streichen und bei seinem anschließenden ersten Einzel in der Altersklasse O55 verletzte sich Hans an der Wade. Er biss aber die Zähne zusammen und konnte diese Partie noch für sich entscheiden. Nach einer anschließenden Behandlung beim Physio gab er die weiteren Spiele kampflos ab, um sich auf das Doppel am Sonntag zu konzentrieren. Der Plan ging voll auf. Trotz Schmerzen spielte er sich sensationell – auch dank mentaler Stärke - mit seinem Partner Rudolf Reiser (Nürnberg) bis ins Finale vor. Hier unterlag das Duo den Favoriten Rolf Rüsseler/Dieter Frick (Bayern) aber knapp; freuen konnte sie sich dennoch über Silber und die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften.
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