Magere Ausbeute beim Auswärtswochenende

Mit viel Optimismus fuhr die Mannschaft am Freitagabend los um nach einem Zwischenstopp im Hügelsheimer Stammquartier am Samstag den Weg nach Saarbrücken anzutreten. Bei wunderbarem Wetter mussten wir aus Staugründen zwar den etwas längeren Weg entlang der Weinstrasse nehmen, aber dafür genossen alle die wunderbare Landschaft. Angekommen in Saarbrücken trafen wir zuerst unser früheres Teammitglied Arvind Bhat, der derzeit dort am Olypiastützpunkt trainiert und mit seinen Mannschaftskollegen auf den Weg nach Berlin war, wo er für ETB gegen Langenfeld  am Erstligamatch teilnahm.

Diesmal konnten wir in der grossen Saarbrückner Halle antreten, da deren Erstligamannschaft erst am Sonntag ihren Matchtag hatte. Schöne Halle aber stärkeren Gegner, das war natürlich die Konsequenz.

So traten die Bischmisheimer mit National- und Erstligaspieler Michael Fuchs an und dazu noch Jochen Cassel, die beide die ersten Punkte sichern sollten.

Dennoch, das Spiel hätten wir gewinnen müssen. Zum Start gab es zwar schnell den ersten Punkt unseres Damendoppels Julia Schmidt/Julia Hauber, die den Gegnern kein Chance ließen, das erste Doppel, mit Jan-Patrickhelmchen und dem Kapitän Benjamin Placzek besetzt, verlor gleich mal den ersten Satz 21:19, kam dann im zweiten zum 21:17 Erfolg, konnte im dritten jedoch nicht mehr zulegen und verlor 21:14.

Auch das zweite Doppel lief ähnlich ab. Felix Künzer und Antti Viitikko zogen nach drei Sätzen enttäuscht vom Platz, hatte doch diese Paarung in der letzten Saison einige positive Ergebnisse aufweisen können.

Knapp ging es dann im Dameneinzel zu, wo Julia Hauber als „immer noch“ Einzelersatz antreten musste und nach  22:24 und 17:21 ebenfalls keine Bilanzverbesserung bringen konnte.

Der 1:3 Rückstand machte dem Team schon zu schaffen, ein Sieg war bereits in weiter Ferne. Glücklicherweise konnte unsere Nummer Eins im Herreneinzel, Markus Heikkinen diesmal sein Spiel finden und gegen Jochen Cassel in Zwei Sätzen gewinnen. Auch das Mixed von Julia Schmidt und Felix Künzer zeigte sich überzeugend beim Zweisatzsieg gegen Sindy Krauspe und Michael Fuchs. Benjamin Placzek verlor das dritte Einzel gegen „das Laufwunder“ Michael Kleibert in drei Durchgängen, Antti forderte dann wieder mal die Nerven aller, als er den dritten Satz nach vielem Hin-und-Her 23:21 gewann. Grosse Erleichterung im Team, dass wenigstens das Unentschieden gerettet war und ein Punkt für uns übrig blieb.

7:1 Sieg der sechsten Mannschaft zum Saisonauftakt

Einen schönen 7:1 Sieg konnte die neu formierte sechste Mannschaft zum Auftakt in der Bezirksklasse B-Ost feiern.

Auch wenn der Gegner mit nur drei Herren angetreten war und sich ihre Einzelspielerin während des Einzels verletzte, soll die überzeugende Mannschaftsleistung gegen den spielerisch guten Gegner nicht geschmälert werden. Nach der Niederlage im erstmals im Wettkampf erprobten Doppel Mühlstein/Pham steigerte sich das Team mit dem Damendoppel und wusste auch in den Einzelbegegnungen zu gefallen. Die zahlreichen Zuschauern dankten die guten Leistungen immer wieder mit Szenenapplaus, so dass eine tolle Stimmung war. Anschließend ging es zusammen mit den Gästen noch zum Griechen, wo man den Spielabend gemütlich ausklingen lies.

Es bleibt abzuwarten, ob das Team diese Leistung aufrecht halten oder sogar noch steigern kann. Vielleicht ist dann dieses Jahr eine Platzierung im oberen Tabellendrittel drin.

Neubiberg 6 spielte in folgender Aufstellung:

Herren: Hans Mühlstein, Christian Pister, Bao Pham, Michael Haase
Damen: Marlies Dierks, Susanne Neuber

Detailergebnisse zum Spiel finden sich hier

Erster Rückrundenspieltag der ersten Mannschaft verläuft etwas unglücklich!

Am vergangenen Sonntag ist die erste Mannschaft bereits in die Rückrunde gestartet, während die unteren Mannschaften noch einige Spiele der Hinrunde absolvieren müssen. Der Gegner war der PtSV Rosenheim, der mit einer makellosen Bilanz, nach Neubiberg gereist war und damit der Favorit und Aufstiegskandidat Nummer 1 ist. Nichtsdestotrotz war die Mannschaft um Kapitän Benjamin Placzek voll motiviert ihre gute Form der letzten Spiele unter Beweis zu stellen und den Favoriten ein wenig zu ärgern.

So ging es mit dem ersten Herrendoppel, in dem sich Benni und Markus den Nationalspielern Peter Käsbauer und Oliver Roth gegenüber sahen, sowie dem Damendoppel der beiden Julias los. Während das Herrendoppel nicht unbedingt auf unserer Rechnung stand, sollte die Chance bei den Damen zum Punkten genutzt werden, da eine Stammspielerin der Rosenheimer krank fehlte und somit ersetzt werden musste. So stand es nach diesen beiden Spielen 1:1 und das zweite Herrendoppel in einer neuen Formation mit Timo Courage und Jan-Patrick Helmchen betrat das Feld, um Hannes Käsbauer und Lukas Schmidt Paroli zu bieten. Nach unglücklich verlorenem ersten Satz (19:21), spielte unser Doppel befreit auf und konnte den zweiten Satz für sich entscheiden. Der dritte hätte spannender nicht seien können, aber leider mit dem glücklicheren Ende für die Rosenheimer (22:20). Dennoch können die beiden sehr stolz auf die gebotene Leistung sein, da das Rosenheimer Doppel noch kein Spiel in dieser Saison verloren hat. Knapp ging es dann aber auch weiter, das dritte Herreneinzel von Benni benötigte den dritten Satz, in dem sein Gegner aber Grippe geschwächt aufgeben musste. Das anschließende Damen- und das erste Herreneinzel nahmen ebenfalls die volle Distanz in Anspruch, mit unterschiedlichem Ergebnis. Julia Hauber konnte das Dameneinzel für sich entscheiden, während Markus Heikkinen äußerst kanpp den Kürzeren zog. Im zweiten Herreneinzel bewies Lukas Schmidt seine Klasse und ließ Jan-Patrick nicht viel entgegensetzen. So betraten bei einem 4:3 Spielstand für Rosenheim, Julia Schmidt und Timo Courage das Feld, um noch einen Punkt zum möglichen Unentschieden beizutragen. Leider gelang ihnen das trotz guter Leistung nicht, womit man sich mit einem sehr knappen 5:3 geschlagen geben musste. Dennoch lässt dieser enge Spielverlauf gespannt auf die nächsten Spiele blicken, in denen das Glück hoffentlich wieder auf unserer Seite stehen wird.

Wir hoffen auch im Dezember 19./20.12. ebenso viele Besucher begrüßen zu dürfen, wie diesen Sonntag, hervorragender Kuchen von der Fritz Mühlenbäckerei und Kaffee stehen auf jeden Fall bereit!
J. Hauber

1. Spieltag Regionalliga


Ein "Fischkopf" in München – Wie kommt es dazu?

Die Badmintonwelt bzw. –familie ist klein und so lässt es sich auch erklären, dass ein Absolvent der Bundeswehruni Hamburg (und nicht München/Neubiberg) quasi in den Alpen auf Jagd nach dem gefiederten Ball geht. Kennen gelernt habe ich die Münchener Badmintontalente und Idole der Doppeldisziplinen bereits in der Jugend, wo man zumindest die Namen voneinander kannte, in etwa also so wie bei Groß-Cousins. Dies nutzte ich in meiner Zeit an der Offizierschule in Fürstenfeldbruck und schaffte es in den 9 Monaten bis zum Sommer 2005 sage und schreibe 7 Mal zum Training, so dass sich die Verwandtschaftsverhältnisse nicht wesentlich änderten.

Das sollte sich jedoch mit dem Übertritt in das Studentenleben im weit entfernten Hamburg schlagartig ändern. Ermöglicht wurde dies durch die legendäre Institution der Deutschen Hochschulmeisterschaften, wo neben dem Sport ja das Hauptaugenmerk auf der Geselligkeit liegt. Vielleicht lässt sich der Status nach diesen Events nicht als verheiratet bezeichnen, von einiger innigen Verschwägerung aber kann man spätestens seit gemeinsamen Nächten in fernen Ländern bei den Europäischen Hochschulmeisterschaften sprechen.

Das Angebot zur Adoption kam dann in diesem Sommer während meiner erneuten Zeit an der Offizierschule in FFB. Darüber freute ich mich trotz der beiden letzten tollen Jahre in der 1. Mannschaft vom BV Gifhorn sehr (der ein oder andere mag die Aufstiegsspiele zur 1. Bundesliga zwischen Gifhorn und Rosenheim zu Ostern 2008 mit verfolgt haben), da nach der Beendigung meines Studiums der Politikwissenschaften mein neuer Lebensmittelpunkt Speyer heißt. Nahezu alle Mannschaften der 2. Bundesliga Süd lassen sich zwar von dort innerhalb einer Autostunde erreichen, bei keiner von diesen aber ist das Verhältnis so innig wie nach München, so dass jetzt die Auswärtsspiele zu Heimspielen werden und umgekehrt. Heimatlich fühle ich mich nach den letzten Monaten mit zahlreichen Trainingseinheiten und geselligen Nächten eh in München und erste Turniererfolge im Doppel mit Benni ließen sich auch schon erzielen (Erfolgsgarantie war wohl die gemeinsame Nacht in meiner neuen Kaserne).

Somit freue ich mich auf die kommenden Highlights, aus sportlicher Sicht der Saisonauftakt und die kommenden Deutschen Ranglisten und aus gesellschaftlicher Sicht der Besuch meiner ersten Wiesn.

Servus, pfirts euch, habe die Ehre (in Hamburg sagt man Tschüß)

der Helmchen-Jan


P.S.: Zum Abschluß möchte ich euch noch meinen kurzen, aber informativen Steckbrief und weitere Bilder von mir präsentieren.